UPDATE: Himmlisch!

imageHallo ihr Lieben,
Nach 2 abwechslungsreichen Monaten in Neuseeland landete ich wieder in Sydney bei Olenka. Mit einer zweiten Marion fuhr ich mit einem gemieteten Auto an der Küste entlang Richtung Melbourne. Wir wanderten 4 Tage lang durch die Wildnis des Wilsons Promontory Nationalparks. In Melbourne verbrachte ich einige Tage mit Elise, die ich in Peru kennengelernt hatte. Sie zeigte mir die kulinarische Seite der Stadt.
Meine letzten Tage in Australien verbringe ich entlang der Great Ocean Road. Heute bin ich in Apollo Bay. Auf dem Marriner Lookout fühlte es sich zumindest für den Augenblick an als stünde ich auf dem Dach der Welt, mit Blick auf den Ozean Richtung Antarktis. Die Wellen rollten schäumend über den Strand. Ich saß im Gras und beobachtete die Schäfchenwolken, als ich ein paar Tropfen abbekam. Direkt über mir schwebte eine graue Wolke, gleichzeitig schien mir die Sonne ins Gesicht. Doch schon nach wenigen Minuten löste sich das Wölkchen in Wohlgefallen auf.

 

Wandern auf Wilsons Promontory

Wir hatten zwar schon von Anfang an geplant eine mehrtägige Wanderung auf Wilsons Promontory zu machen, aber bis zuletzt hatten wir keine genauen Informationen zu den Details.

Erst gegen Mittag erreichten wir Tidal River, den Hauptknotenpunkt im Nationalpark. Hier konnten wir endlich alle unsere Fragen klären und buchten unsere Campingplätze. Wir konnten zwar nicht die Route unserer ersten Wahl buchen, aber wassertechnisch stellte sich unser neuer Plan als sehr günstig heraus.

Noch am selben Tag ließen wir die vielen Wochenenausflügler hinter uns und liefen vom Telegraph Saddle aus Richtung Süden zu unserem ersten Camp Roaring Meg. Der Weg war noch nicht sehr spannend und wenig abwechslungsreich, aber in der Dämmerung begegneten uns ein paar Wallabies.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum Leuchturm. Es war bewölkt und diesig. Nachdem wir den steilen Weg erklommen hatten, enthüllte sich allmählich ein blauer Himmel und auch die Sonne ließ sich blicken. Der folgende DSC05282Wegabschnitt führte an der südöstlichen Küste entlang. Immer wieder boten sich Ausblicke auf den Leuchturm und felsige Buchten, die an den Abel Tasman in Neuseeland erinnern. Am späten Nachmittag liefen wir in der Little Waterloo Bay ein. Vom Zeltplatz aus sind es nur ein paar Schritte bis zum Strand.

An der Küste entlang führte der Weg am Kersops Peak vorbei in die Refugee Cove. Leider war es nicht nur diesig und bewölkt, sondern es regnete auch ein wenig. Auch DSC05432dieses Camp liegt in einer schönen Bucht und wir machten eine lange Mittagspause. Der Weg zu unserem Schlafplatz in der Sealers Cove führte uns an tollen Aussichten vorbei durch den Wald und an der Küste entlang. Am Abend besuchten uns zwei Possums, die wohl den benachbarten Baum bewohnen. Glücklicherweise haben sie sich in der Nacht nicht an unseren Rucksäcken oder Vorräten vergriffen, dennoch bin ich immer wieder von den nächtlichen Geräuschen aufgeschreckt.

Am letzten Tag machten wir uns ohne Frühstück auf den Weg. Es erwartete uns ein Flusslauf, den wir lieber bei Ebbe überqueren wollten. Letztenendes war der Strom nur knöcheltief und wir hatten uns ganz umsonst Sorgen gemacht. Auf einem Boardwalk durchquerten wir den sumpfigen Regenwald. Im dichten Wald machten wir eine ausgiebige Frühstückspause, ehe wir die letzte Etappe unserer Wanderung in Angriff nahmen. Mit Blick auf die verbrannten Bäume im Tal und die wolkenverhangenen Hügel liefen wir zurück zum Telegraph Saddle, von dort brachte uns der Shuttlebus zurück zu unserem Auto.

Von Sydney in den Süden

Da wir den gleichen Weg Richtung Melbourne einschlugen, mieteten Marion und ich ein Auto und fuhren gemeinsam Richtung Süden. Ich besorgte mir einen neuen Schlafsack und wir übernachteten abwechselnd im Zelt oder in Hostels.

Noch besser trafen wir es in der Jervis Bay. Wir folgten der Karte und bogen in eine Straße voller kleiner Wochenendhäuscher. Und schon waren wir da, unser Heim für die nächsten 2 Tage. Bob, einer der Feuerwehrmänner, die mit uns in den Blue Mountains waren, hatte uns sein Feriendomizil überlassen. Ein ungewohnter Backpacker-Luxus! Eine eigene Küche, 2 Schlafzimmer und eine Terrasse mit Blick in den Garten.

Ganz in der Nähe liegt der Hyams Beach. Dieser hat den wohl weltweit weißesten Sand. Leider kam die Sonne nicht gegen die dichte Wolkendecke an, daher wirkte der Sand eher gräulich. Schön war es trotzdem. Das Meer schimmerte türkis, in der Ferne steht ein Leuchtturm. Über dem Ort auf der gegenüberliegenden Halbinsel leuchtete ein Regenbogen. Da es kaum Schatten gab, war es bei wolkenverhangenem Wetter zumindest eher auszuhalten.

Von Canberra hatte ich nicht viel Gutes gehört. Die Hauptstadt und Regierungssitz ist geprägt von langen Wegen, ausladenden Straßen und viel massivem Beton. Da Marion jemanden besuchte, erkundete ich die Stadt allein und war positiv überrascht.

Jeden Sonntag findet der Old Bus Depot Market statt. Der Markt in den großen Industriehallen war genau nach meinem Geschmack. Neben viele Häppchen, die man an jeder Ecke probierne kann, gab es viele schöne Kleinigkeiten wie Handarbeiten, Schmuck, Dekorationen, Blumen, Kunst und Krempel.

IMG_8709 (2)An diesem Wochenende fand auch die Royal Canberra Show statt. Auf dem weitläufigen Gelände gab es einen Rummel, Hallen mit Ausstellungen zu verschiedenen Handarbeiten und Hobbies, sowie Haushalt. Bei den Backwettbewerben waren aufwendige Torten ausgestellt. Außerdem gab es alles rund um das Farmleben mit Wettbewerben im Holzhacken, ein Schweinewettrennen, drollige Tierbabies, Hunde-, Katzen- und auch Meerschweinchenshows.

IMG_8752Ein Besuch im Parliament House darf natürlich nicht fehlen. Einen schönen Blick über die weitläufige Stadt bietet sich vom grünen Dach des Parlaments. Wenn man Kamera und Handy abgibt, kann man bei den Sitzungen zuschauen. Vielleicht beim nächsten Mal…

 

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In Tathra beobachteten wir die Angler und die großen Rochen, die die Reste der Fische fraßen.
In Merimbula probierten wir die hiesigen Austern. Das letzte Mal war schon etwas her, aber sie schmeckten mir besser als in Chile. Vielleicht lag es auch daran, dass die Überwindung nicht mehr ganz so groß war.
In der Nähe von Genoa fanden wir einen gratis Campingplatz. Er war überraschend groß und gut besucht. Im Bad wohneten zwei große Spinnen und die Duschen funktionierten leider nicht. Seltsamerweise empfing ich im Zelt Wifi – Danke unbekannter Camper.

IMG_8920.JPGMit der Fähre setzten wir über nach Raymond Island. Bisher hatte ich schon den ein oder anderen Koala von Weitem in den Bäumen gesehen, wenn wir nach ihnen Ausschau gehalten hatten. Aber Raymond Island ist das Paradies um Koala in freier Wildbahn zu besuchen. Die Population ist so groß, dass man nicht lange suchen muß um einen in den Bäumen zu entdecken.

Mit der Feuerwehr in die Blue Mountains

Marion hatte beim Wandern ein paar Feuerwehrmänner aus Sydney kennengelernt. Diese luden uns ein mit ihnen in den Blue Mountains zum Canyoning zu gehen.
SAM_9733Durch den Busch wanderten wir auf Trampelpfaden zu den Felswänden des Butterbox canyons. Wir stiegen in die Wetsuits und dann ging´s los mit dem ersten Abseilen. Da war ich schon arg nervös, das letzte Klettern war schon eine ganze Weile her. Aber die Jungs waren ganz entspannt, geduldig und routiniert. So stiegen wir immer weiter hinab in die Tiefe. Wir seilten uns neben Wasserfällen ab, stiegen über Felsblöcke oder schwammen ein paar Meter.  Eine der Etappen sah doch recht tief aus, ich seilte mich unbeholfen über mehrere größere Stufen ab. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es gleich mit dem nächsten Abseilen weiter, unterhalb der kleinen Plattform kam erstmal viel dunkles Nichts. Doch dann fand ich mich direkt neben einem Wasserfall wieder, der von oben nicht sichtbar war. Ein atemberaubender Anblick! Weiter unten bekam ich noch eine Dusche im nächsten kleinen Wasserfall, bis ich sicher unten ankam. Bis zum Ausgang waren es nun nur noch ein paar Meter zu schwimmen und ein Sprung ins kalte Naß aus 3 Metern. SAM_9757

Schließlich traten wir hinaus in die Sonne und suchten uns ein gemütliches Plätzchen zum Trocknen und Mittagessen. Hier plauderten die Jungs aus dem Nähkästchen, von ihren Familien und Abenteuern.
Nun seilten wir uns noch ein letztes Mal im Trockenen neben einem Wasserfall ab. Das Besondere in den Blue Mountains ist, dass man zuerst in die Schlucht hinabsteigt und am Ende des Tages wieder hinauflaufen muss. Dummerweise mussten wir nun diese 300 Höhenmeter wieder raus aus dem Canyon und zurück zu den Autos. Wir wanderten über die Felsen und auf Trampelpfaden bergauf. Es wurde immer steiler und die Sonne brannte, die kleinen Bäumchen spendeten kaum Schatten. Die letzte Herausforderung war eine Felswand von 15 Metern, die wir hinaufklettern wollten. Die Jungs stuften sie als leicht ein. Davor gab es einen niedrigen Überhang, der angenehmen Schatten bot und zu einer Pause einlud. Dazu genossen wir den wundervollen Ausblick auf die Blue Mountains und das dichte Grün unten im Tal. Nach ein paar Kletterzügen hing ich in der Wand, fand bei schwindenden Kräften keinen rechten Halt und musste mich schließlich doch noch ein wenig retten lassen. Mit Unterstützung von Brandon, der mir sein Knie lieh, schaffte ich es doch wohlbehalten nach oben. Nun ging es weiter in der sengenden Sonne bergauf. In der Ferne waren schon die parkenden Autos sichtbar, als uns zum ersten Mal an diesem Tag jemand begegnete. Anschließend gingen wir in einen kleinen Pub um auf diesen aufregenden gelungenen Tag anzustoßen.

Thank you guys for this amazing day!

Wieder in Sydney

In Sydney wohnte ich wieder bei Olenka, aber diesmal in der neuen Wohnung, die sie mittlerweile mit Cliff bezogen hatte. Es war herrlich auf dem Balkon mit Aussicht auf die Harbour Bridge zu frühstücken und dabei Besuch von Papageien zu bekommen.

In den letzten Tagen in Neuseeland hatte ich eine andere Marion aus Süddeutschland kennengelernt. Schon in Kaikoura dachten wir über einen Besuch der Oper in Sydney nach. Es gibt leider kein Ticketbüro mehr, das am Tag der Aufführung Karten IMG_8551.JPGzum halben Preis verkauft. Am Morgen werden jedoch im Box Office der Oper jeweils 10 günstige Stehplätze vergeben. Wir bekamen den Tipp in einer der Sydney-Broschüren nach einem Gutschein zu suchen und so entschieden wir uns für die Vorstellung des Barbier von Sevilla am Samstagabend mit anständigen Sitzplätzen. Es war eine farbenfrohe Inszenierung, die trotz fehlender  Untertitel halbwegs verständlich war. Der Figaro trällerte seine bekannte Arie, während er lässig die Kundschaft in seinem Salon bediente.

Mit jedem Besuch wird mir Sydney immer sympathischer…

Gut zu wissen – Unschlagbare Tipps

Manche nützliche Dinge erfährt man erst unterwegs und dann meistens gegen Ende der Reise. In Neuseeland hatte ich das Glück schon am Anfang von der BBH Card zu hören.  Mit der Karte gibt es in jedem der kleinen Partnerhostels einen Rabatt und auch bei vielen bekannten Sehenswürdigkeiten oder Touren. Da ich sowieso lieber die kleineren Hostels bevorzuge, habe ich meistens nur unter den BBH-Hostels gesucht und war immer zufrieden.

Die Konkurenz ist YHA, die Hostelkette hat in vielen Orten ein großes Hostel mit gleichbleibendem Standard. Die Mitgliedskarte bietet ebenfalls Vergünstigungen in den Hostels und bei vielen anderen Attraktionen. In den Hostels ist das Durchschnittsalter insgesamt höher als gewöhnlich, das mag daran liegen, dass die Preise auch etwas höher sind. Aber so kann man den vielen sehr jungen und bisweilen anstrengenden Backpackern aus dem Weg gehen. Die YHA-Card ist in Australien gleichermaßen erhhältlich und gültig, die Hostels sind ähnlich.

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Bei dem riesigen Angebot an Touren, Ausflügen und Aktivitäten, kann es einem schon schwindelig werden. So ganz kommt wohl niemand daran vorbei zumindest einen Teil der großen -und teuren- Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Da lohnt sich die Website bookme.com sehr. In Australien und Neuseeland sind so ziemlich alle größeren Anbieter vertreten und mit etwas Glück lassen sich tolle Schnäppchen machen und die teuren Erlebnisse werden etwas bezahlbarer. Gerade in Orten wie Wanaka und Queenstown ist die Auswahl riesig, aber auch die Fähre von Auckland nach Waiheke Island gibt es zum Teil 75% günstiger.

Gerade beim Campen in Australien und Neuseeland ist die Campermate App sehr nützlich. Es kann unter Anderem nach günstigen und freien Campingplätzen oder nach der nächsten Tankstelle gesucht werden. Ich hab sie auf dem Weg von Sydney nach Melbourne genutzt. Die Angaben waren nicht immer korrekt oder vollständig, aber sie sind ein guter Anhaltspunkt. Was gratis Campingplätze angeht, gab es aber auch immer wieder in den Touristeninformationen -gerade in den kleineren Ortschaften- tolle Tipps.

Fraser Island

Nach zwei sehr ruhigen Tagen im beschaulichen Agnes Waters, fuhr ich mit Johannes aus Berlin nach Rainbow Beach.
Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und erstreckt sich über 120 Kilometer. Auf der gesamten Insel gibt es keine befestigten Straßen. Gefahren wird mit Vierradantrieb auf buckeligen Offroadpisten oder am Strand. Mein Bruder Lutz war vor Jahren begeistert von dieser Männerinsel und überzeugte mich letztenendes von diesem Ausflug.
Ich entschied mich für eine Tag-along-Tour, bei der man selbst fahren darf.

Mit der Fähre setzen wir über und wurden von Delfinen begleitet. Zunächst führte uns der Weg hauptsächlich durchs Unterholz. Immer wieder ertönte Brad, der Guide, durchs Funkgerät.

„Beautiful driving!“

Auf holprigen gewundenen Pfaden gelangten wir zum Lake McKenzie. Ein wunderschöner klarer Süßwassersee. Auf der Weiterfahrt setzte uns einer der
französischen Mitfahrer auf einer besonders steilen Strecke fast gegen einen Baum. Nach diesem Schock holperten wir aber ohne weitere Probleme weiter.
IMG_4206Nach dem Picknick mit Wraps war ich an der Reihe. Eigentlich wollte ich, wenn überhaupt, nur am Strand fahren, doch die Jungs redeten mir gut zu. Da holperte ich also mit dem Jeep durch das Gestrüpp. Ich muß zugeben, es hat wirklich Spaß gemacht über das unebene Gelände zu rumpeln. Dazu machten wir mit den anderen Autos über Funk Witze und Ratespiele.
Und schließlich überquerten wir eine Düne und landeten auf dem Strand, dem 75-Mile-Beach. IMG_4227Es war ein herrliches Gefühl durch den Sand zu fahren, immer an der Wasserlinie entlang, den Wellen ausweichend. Ab und zu kreuzte ein Flusslauf unseren Weg und gelegentlich spritzte es ins offene Fenster.
IMG_4240 - CopyPlötzlich stand an der Seite ein Dingo und beobachtete uns so wie wir ihn. Auf dem Strand landen auch kleine Flugzeuge. Es war ein seltsames Gefühl, als mir eines entgegen flog.
Im Camp bezogen wir die Zelte und es gab ein großes Barbecue mit Kängurufleisch und ein gemütliches Lagerfeuer.
IMG_4339Den nächsten Tag begannen wir am Eli Creek, der auch Hangover Creek genannt wird. Ein Bad in dem kühlen klaren Wasser macht müde Backpacker munter. Danach kann man sich entspannt im seichten Wasser in einem großen Reifen bis zur Mündung treiben lassen. Bevor es wieder zurück nach Rainbow Beach ging, besichtigten das Wrack der SS Maheno, das direkt am Strand vor sich hinrostet.

Segeln auf den Whitsundays

wp-1450693331420.jpegIn Airlie Beach buchte ich einen Segeltrip zu den Whitsunday Islands auf der Segelyacht Ragamuffin II, ein ehemaliges Rennboot. Unsere Gruppe war mit 8 Passagieren neben Skipper Dave und Maat Stefan schön übersichtlich.
Nachdem wir die Abel Point Marina verlassen hatten, hissten wir die Segel und dann durfte ich ans Steuer. Großartig! Wir fuhren auf dem türkisblauen Wasser mit Kurs auf die Whitsundays, die sich direkt vor uns ausbreiteten.
Auf Whitsunday Island, der größten der 22 Inseln gingen wir an Land. Dave demonstrierte uns die grünen Baumameisen. Ich hielt es zuerst für einen Witz, aber wenn man an den Ameisen leckt, schmecken sie tatsächlich leicht nach Zitrone.
Am Whitehaven Beach ist der strahlendweiße Sand fein wie Puderzucker. Er hat einen Quarzgehalt von fast 99%. Deshalb wird er in der sengenden Sonne auch gar nicht heiß.

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Am Abend genossen wir den Sonnenuntergang über dem Australischen Festland und ließen den wunderschönen Tag gemütlich ausklingen. Wer hätte gedacht wie lustig es ist im Dunkeln an Deck Zähne zu putzen?wp-1450693586697.jpeg

In der Morgensonne mit Blick auf das ruhige Meer läßt es sich sehr gut frühstücken.
In der Mackerel Bay gingen wir schnorcheln. Wow! Die Korallen sind riesig und leuchten in verschiedenen Farben. In den Anemonen versteckte sich ein schwarzer Clownfisch und eine Riesenschildkröte zog lässig an uns vorbei. In der Manta Ray Bay war das Schnorcheln dagegen eher deprimierend. Das Riff ist fast komplett abgestorben. Aber es tummelten sich zahlreiche bunte Fische.
wp-1450693429211.jpegAbends schauten wir nach einem weiteren tollen Sonnenuntergang in die Sterne.

Doing, Doing…Am Morgen schlägt die Boje gegen die Bordwand…Erst beim Schnorcheln vor Langford Island werde ich richtig wach. Wir stöberten ein paar Schildkröten auf.
Auf dem Rückweg darf ich wieder ans Ruder. Die Sonne strahlt. Ich stehe am Steuerrad, Wind in den Segeln und im Gesicht, überblicke das Deck und das Meer. Im Hintergrund spielt Gute-Laune-Musik. Ich will ein Boot haben oder ich werde Pirat!

Am nächsten Tag in Airlie Beach wanderte ich mit Saskia aus der Schweiz zum Honeyeater-Lookout. Wir ließen uns viel Zeit und genossen die Ruhe im Wald. Bis wir eine Schlange davonhuschen sahen. Danach waren wir nicht mehr ganz so entspannt.wpid-20151024_114254.jpg

East Coast Backpackers

Es dauerte eine Weile ehe ich mich wieder ans Alleinereisen gewöhnt hatte. Aber bei der ersten Pause auf der Weiterreise traf ich einen Bekannten – unseren Camper!
Gut, dass ich vor der 19-stündigen Busreise nach Airlie Beach noch nicht wusste wie unbequem die Busse sind. In Asien und Südamerika gab es fast immer eine breite Auswahl bezüglich Beinfreiheit und Schlafkomfort. Hier sind die Busse alle gleich und definitiv nicht für Nachtfahrten gemacht. Da viele der sogenannten Backpacker mit schwerstem Gepäck reisen, gibt es von den Hostels organisierte Shuttlebusse, auch wenn man das Hostel vom Busterminal sehen kann.
In den Hostels gibt es riesige Küchen und ganze Wände sind mit großen Kühlschränken zugestellt. Es ist absurd, aber es ist sicherer ein Handy herumliegen zu lassen als eine Packung Nudeln oder Geschirr. In den meisten Hostels muß man Geschirr ausleihen und dann gut darauf aufpassen.

Update

IMG_3464Hallo ihr Lieben,
mittlerweile bin ich schon arg hinterher mit der Schreiberei, aber ich versuche mich zu bessern.
Nun bin ich schon seit drei Wochen in Australien unterwegs. Bis gestern war auch Corinna mit dabei. Wir hatten wieder viel Spaß, haben viel erlebt und gesehen. Mit unserem gemütlichen Camper fuhren wir von Sydney über die Sunshine Coast nach Brisbane. Ich werde es vermissen fast überall übernachten und kochen zu können. Corinna, du fehlst mir!
Liebe Grüße und bis bald,
Eure Marion

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Go with the flow!

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