Si Phan Don sind die 4.000 Inseln ganz im Süden Laos. Hier erweitert sich der Mekong auf bis zu 14 Kilometer und dazwischen liegen unzählige Inseln. Drei der Inseln sind bewohnt, Don Khong, Don Khone und Don Det. Um auf 4.000 zu kommen muß man aber wirklich jede Sandbank und jeden Busch, der aus dem Wasser ragt, mitzählen.
Wenn Laos und seine Einwohner bisher schon sehr entspannt waren, so treiben sie es hier auf die Spitze. Ganz nach dem Motto Please don’t rush, wie Lao P.D.R. (People’s Democratic Republic) auch gerne interpretiert wird. Es bleibt bei dem tropischen Wetter auch nichts anderes zu tun.
Ich zog in eine kleine Hütte auf Don Khone mit Terrasse und Hängematte. Wir unternahmen einige kleine Ausflüge mit dem Fahrrad und sahen uns die zwei Wasserfälle an. Wir hielten uns weniger an die großen Wege und so klapperten wir durch’s Unterholz, vorbei an den trägen Wasserbüffeln, kleinen Dörfern und über die eine oder andere nicht ganz vertrauenerweckende Brücke.
An einem anderen Tag machte ich einen tollen Kajakausflug. Wir paddelten gemütlich über den Mekong und durch einige tückische Stromschnellen. Der Guide hat sich diebisch gefreut als zwei Boote kenterten und sprang selbst in den Fluss. Wir hielten Ausschau nach den vom Aussterben bedrohten Irawadi-Delfinen. Es gibt im Mekong gerade noch 70 von ihnen. Sie ähneln den Belugawalen und können wie diese ihren Gesichtsausdruck ändern. (Quelle: delphinschutz.org) Sie treiben sich gerne in der Nähe der Südspitze von Don Khone herum, hier liegt auch die Grenze zu Kambodscha. Nach einigem Warten und Ausschauhalten in der Mittagssonne, ließen sich tatsächlich ein paar Delfine blicken. Aber sie waren zu weit weg um den Gesichtsausdruck zu beurteilen. Es gab noch einen Abstecher zu den größten Wasserfällen von Südostasien, die Khon Phaphaeng Wasserfälle. Nach einer beengten Fahrt im Tuk-Tuk mit den 15 Paddlern und den Kajaks ließen wir die Boote pünktlich zum Sonnenuntergang wieder zu Wasser und paddelten zurück auf die Insel.
Da Miquel und Natalia noch länger auf den Inseln bleiben, werde ich allein nach Kambodscha weiterziehen.
Champasak ist ein ruhiges Dörfchen am Mekong. Von hier aus sind es 8 Kilometer über die umliegenden Dörfer zu den idyllischen Ruinen des Wat Phou.
Die zum Glück asphaltierte Straße führte uns vorbei an vielen spielenden Kindern. Die Frauen saßen in großer Runde zusammen, die Männer spielten Pétanque, eine Art Boule, oder scharrten sich um einen blutigen Hahnenkampf. Das Familienleben spielt sich direkt neben der Straße ab. Vor, neben oder unter dem Haus, da viele Häuser auf Stelzen gebaut sind.

Savannakhet erreichten wir am sehr frühen Morgen, als gerade die ersten Einwohner vor die Tür traten und die Sonne aufging. Auf der Suche nach einem Guesthouse begegneten uns die Mönche beim Tak Bat. Es waren mehrere größere Gruppen von Mönchen unterwegs und vermutlich wegen der Abwesenheit von Massen an Touristen, ließen sie sich viel mehr Zeit dabei als in 







