Kurioses aus Peru

Beim Pizzaessen in Mindo, Ecuador, spielte mir Nicole ein Video von Wendy Sulca vor. Wir und die Besitzerin des Restaurants hatten unseren Spaß dabei.

Wendy Sulca begann schon als Sechsjährige als Folkloresängerin aufzutreten und ist nun eine Internetberühmtheit. Sie singt darüber, wie schön es ist von Mutters Brust zu trinken. Den Text hat ihre Mutter selbst verfasst. In einem anderen Lied bekennt sie wie gerne sie Bier trinkt, schließlich singen eben alle großen Künstler über Bier.

Bei einem Auftritt in ihrer Schule schmettert sie das Lied über das Stillen, als ob das Teenagerleben nicht schon schwer genug wäre…

Das Video findet ihr hier.

Ein Vorgeschmack auf Galapagos

IMG_9142 In Paracas bin ich endlich wieder am Meer. Das gemütliche Hostel liegt direkt am Strand. Einige Pelikane planschen im Wasser. Gleich um die Ecke gibt es leckeren Fisch und Ceviche (roher Fisch mit Zwiebeln und viel Limone).

Mit einer Bootstour wollte ich zu den Ballestas Islands fahren, die auch das Galapagos des kleinen Mannes genannt werden. Als wir am Pier ankamen, waren die Pelikane gerade beim Frühstück. Sie stürzen sich immer wieder direkt neben dem Pier oder den Booten ins Wasser und flogen knapp über den Touristenköpfen vorüber.
IMG_9179Die Inseln sind felsig und von unzähligen Vögeln bewohnt. Hauptsächlich sind es Tölpel. Ein paar Pinguine versteckten sich unter den anderen Vögeln und fielen kaum auf. Einige wenige Seelöwen lagen auf Felsvorsprüngen und dösten. Es roch penetrant nach Guano, das hier in großen Mengen gewonnen wird.

Peruanische Küche

IMG_9062Es gibt in Peru eine große Auswahl an exotischen Früchten. Von vielen hatte ich noch nie gehört und einige gibt es nur hier.

Lukuma ist eine Frucht, die es nur in Peru gibt. Sie erinnert ein wenig an Mango und hat einen Kern wie eine Avokado. Das Fruchtfleisch ist gelb, aber trocken. Die Peruaner essen Lukuma gerne als Eis oder in Kuchen.

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Granadilla

Am liebsten mochte ich die Granadilla, eine Art Maracuja, die aber süß schmeckt.

Pacay ist eine grüne Schote und sieht ein wenig wie eine Gurke aus. Sie hat eine Reihe dunkle große Kerne und weißes süßes Fruchtfleisch.

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Cherimoya

Die Cherimoya wiegt 150 bis 500 Gramm, hat weißes, zuckersüßes Fruchtfleisch und schwarze Kerne. Als ich eine ganze aß, hatte ich danach einen regelrechten Zuckerschock.

Die Noni ist eine seltsame Frucht. Sie riecht komisch und wird nur als Saft mit anderen Früchten genossen, soll aber sehr gesund sein. Ich hab sie pur probiert und es hat abscheulich geschmeckt. Als Saft mit Ananas war der Eigengeschmack etwas abgemildert, aber der Geschmack von altem Stinkekäse blieb.

IMG_8706Chicha morada ist ein erfrischendes Getränk aus gekochtem blauen Mais, das mit Apfel oder Ananas zubereitet wird.

Inca cola ist ein von den Peruanern heißgeliebter pappsüßer Softdrink mit neongelber Farbe. Der Geschmack ähnelt einem alten billigen Erdbeerkaugummi.

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Ceviche

Ceviche ist ein leichtes Gericht aus rohem Fisch mit viel Limone und Zwiebeln. Am besten schmeckte sie die Ceviche in Máncora bei einem Straßenverkäufer, der jede Portion frisch zubereitete.

Alpakas sind nicht nur wegen ihrer feinen Wolle beliebt. Eine Spezialität ist der Alpakabraten. Das Fleisch ist ganz zart und hat einen wunderbaren Eigengeschmack.

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Achtung!!!

Vegetarier und/oder Meerschweinchenbesitzer bitte nicht weiterlesen!

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In Cusco probierte ich ein Cuy, ein gegrilltes Meerschweinchen. Es war zwar etwas merkwürdig und viel Fleisch hatte das Tierchen auch nicht, aber es schmeckte recht gut.

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Kulinarische Höhenflüge

Unter Feinschmeckern ist Lima bekannt für seine hervorragende Küche. Hier stehen drei der Top 50 Restaurants der Welt. Die kleinen peruanischen Jungs wollen nicht mehr Fussballer werden, sondern Koch.

Mit John, den ich schon in Bolivien kennen gelernt hatte, fasste ich in Cusco den Plan die gastronomischen Highlights in Lima zu probieren. In zwei Wochen wollten wir uns in Lima treffen und bekamen nur noch eine Reservierung für eines der Top-Restaurants.

Wir gingen zum Mittagessen ins Maido, das peruanisch-japanische Fusionsküche serviert.

IMG_9304Wir entschieden uns für das 11-Gänge-Tasting-Menü. Dazu bestellte ich einen exotischen Saft aus Camu Camu, der mich sehr an den Krümmeltee aus Kindertagen erinnert hat.

Schon die Präsentation war sehr originell. Serviert wurde auf Holz, Porzellan, Stein, Metall, im Glas und in der Pappschachtel. Gegessen haben wir meist mit dem Löffel.

IMG_9313Der erste Gang war der überraschenste. Ich befürchtete schon das Schlimmste, vielleicht ist mein Geschmack doch zu gewöhnlich für diese außergewöhnlichen Kreationen. Aber Ceviche de Lapas war ein wunderbarer Einstieg in dieses Schlemmererlebnis. Geeiste Gewürzsauce, die mit scharfem Nachgeschmack auf der Zunge zergeht, mit Avokado und Muscheln.

IMG_9322Eine kreative Interpretation des peruanischen Klassikers, Rocoto relleno. Eine knusprige Hülle aus roter Paprika mit saftiger Hackfleischfüllung auf einem Bett aus Kartoffelbrei.

IMG_9329Eine niedliche Überraschung war der kleine Hamburger Pan con Pescado. Serviert wurde er im hübschen Pappkarton mit gedämpftem Brot und Fisch.

IMG_9349Estofado Nikkei wurde auf einem schweren Stein serviert. Das Filet wurde über ganze 50 Stunden langsam gegart und war unglaublich zart. Es zerfiel regelrecht auf der Zunge und schmeckte herrlich mit der kräftigen Nitsuka-Sauce und dem Reis.

IMG_9354Als Dessert gab es Ceviche. Mandarineneisstreusel mit Limonensauce, zuckersüße Cherimoya, knusprige Süßkartoffelflakes und würzige Macarrones. Ein traumhafter Abschluß für ein unglaubliches Menü.

IMG_9359Der Chefkoch Mitsuharu Tsumura kam anschließend an unseren Tisch und wir konnten ein wenig mit ihm plaudern.

Noch Stunden später fühlte ich mich wie im Himmel und schwelgte in Erinnerungen an die wunderbaren Köstlichkeiten.

Abends war ich mit zwei Peruanern unterwegs.  Bei all den Möglichkeiten in der Stadt führten sie mich ausgerechnet zu dieser Fastfoodkette mit dem goldenen M. Zu ihrer Verteidigung muß ich sagen, dass es ihnen schrecklich peinlich war und es in der näheren Umgebung nur noch andere Fastfood-Restaurants gab, die gnadenlos überteuert waren. Von Weltklasse zu Mäckes, es muß eben immer einen Ausgleich geben.

IMG_9366Eigentlich war ich mit dem Geschmackserlebnis im Maido vollends zufrieden und glücklich. John wollte unbedingt versuchen doch einen Platz im Central, der Nummer 4 der Welt, zu bekommen. Ich ließ mich überzeugen, am nächsten Tag gingen wir zum unscheinbaren Eingang des Restaurants und hofften auf eine Stornierung. Wir hatten tatsächlich Glück und konnten nach einem Drink an der Bar an einem Tisch mit Blick auf den Weinkeller Platz nehmen.

Wir begaben uns auf eine kulinarische Reise durch ganz Peru in 11 Gängen.
Zu jedem Gang gibt die entsprechende Höhenangabe, -20m bis 3900m.

Von einem Großteil der Zutaten, die unter Anderem aus den Tiefen des Amazonas kommen, habe ich noch nie gehört. Die Kompositionen waren kompliziert und detailverliebt angerichtet.

IMG_9382High Altitude Rainforest 860m, vielleicht der schönste Happen, den ich je gegessen habe. In das Blatt eingerollt versteckt sich ein Stück frische Yakon-Wurzel (schmeckt ein wenig nach Apfel), dekoriert mit zwei Tropfen geräucherter Entencreme, Creme aus Sapote (eine Frucht, die ein wenig wie Kürbis schmeckt) und Kapuzinerkresse.

IMG_9392Harvest and Collection 0m, leicht angeschmorte bißfeste Jakobsmuscheln mit Kohl und Granadilla-Sauce, bestreut mit Rote-Beete-Pulver.

IMG_9404Low Andes Mountain 1800m, zartes Kalbfleisch, das über 24 Stunden gegart wurde, mit drei Sorten Quinoa, getrockneter Quinoamilch und Quinoamilch-Sauce.

IMG_9408 Green Highlands 1050m, ein Traum von einem Dessert. Lukumachips mit einem herrlichen Schokoladeneis und Raspeln von eßbarem Ton mit weißer Schokolade (schmeckt ein wenig wie grüner Tee).

IMG_9411Valley between the Andes 2190m, hauchdünne Schokoladenblättchen mit verschiedenen Gewürzen und Geleekugeln mit Sacha Inchi, einer Amazonasfrucht.

IMG_9435Wir ergriffen die Chance den Chefkoch Virgilio Martínez Véliz persönlich kennen zu lernen. Die Faszination für sein Land und seine vielfältigen Lebensmittel war bei jedem Wort spürbar. Dreimal im Monat unternimmt er oder sein Team Reisen durch das Land um neue Zutaten oder Inspirationen zu sammeln.

Zwei unglaubliche kulinarische Erlebnisse, die sich sehr voneinander unterscheiden. Jeder Bissen war etwas Besonderes!

Hauptstadt am Meer

IMG_9468Die Hauptstadt Perus liegt direkt am Meer und hat einiges zu bieten. Barranco ist der hippe Stadtteil mit coolen Bars, Restaurants und einigen schönen Ecken. Die Surfer laufen dekorativ mit ihrem Surfbrett durch die Straßen zum Meer. In Miraflores gibt es alles was das Touristenherz begehrt und das Zentrum wartet mit wunderschöner Architektur auf. Doch vor allem die Gastronomie Limas hat viel zu bieten.

IMG_9547Der Magic Water Circuit ist ein wunderschöner Park mit ganz verschiedenen Brunnen. Abends wird es wirklich magisch, wenn die Brunnen farbig beleuchtet werden und es eine aufwendige Wassershow gibt.

IMG_9363Im Larcomar Einkaufszentrum lässt sich Geld mit Meerblick ausgeben und wenn man genau hinhört, gibt es auch Meeresrauschen dazu.

Im Kennedy Park in Miraflores leben viele Katzen, die dort gefüttert und gepflegt werden. Sie sind sehr zutraulich und lassen sich gerne streicheln. Ein perfekter Ort ein Päuschen. Die Einheimischen machen es sich hier zum Mittagessen gemütlich.

Eine Oase zwischen den Dünen

IMG_9080Huacachina ist eine kleine Oase in der Wüste. In den 40ern war dies ein exklusiver Resort, heute tummeln sich hier ausländische Touristen. Zwischen den hohen Dünen, umgeben von Palmen und einigen Häusern, liegt eine Lagune auf der kleine Boote schwimmen.
Nachdem ich schon soviel davon gehört hatte, buchte ich eine Tour zum SAM_3531Sandboarden. Wir heizten mit dem Sandbuggy über die Dünen wie in einer Achterbahn. Mit einer tollen Aussicht über die Dünen und auf die Stadt Ica in der Ferne, rutschten wir die Dünen auf den Boards hinab. Stehend, sitzend oder auf dem Bauch wirbelten wir den weichen Wüstensand auf.

Wo die Kondore fliegen

Arequipa ist die zweitgrößte Stadt Perus. Das Zentrum macht allerdings einen viel kleineren Eindruck und auch in der Stadt kann man immer wieder einen Blick auf die umliegenden Vulkane werfen.

Das Kloster Santa Catalina ist eine eigene Stadt in der Stadt und ist von dicken Mauern umgeben. 1580 wurde es gegründet und nahm die Töchter reicher spanischer Familien auf. Seit 1970 ist es nun auch für Besucher geöffnet. Ich fand es toll durch die verwinkelten Gassen und die Innenhöfe zu schlendern und einen Blick in die ehemaligen Zellen der Bewohnerinnen zu werfen.

IMG_8944IMG_8965Von Arequipa aus machte ich eine Tour zum Colca Canyon. Obwohl ich eigentlich fürs Erste genug vom Wandern hatte, wollte ich nicht nur mit dem Bus hinfahren. Unterwegs konnten wir am Cruz del Cóndor die Kondore beobachten. Am ersten Tag stiegen wir in der Mittagssonne von 3300 Metern auf 2100 Meter in den Canyon hinab. Ganz vorsichtig liefen wir über das Geröll die Stufen hinab und folgten dem Pfad, der sich ins Tal schlängelt. Nachmittags ging es abwechselnd bergauf und -ab in die Oase IMG_8989Sangalle, in der wir übernachteten. Am nächsten Morgen begannnen wir den Aufstieg schon um 4:30 um der Sonne soweit wie möglich zu entgehen. Es ging steil bergauf über unregelmäßige Stufen und Geröll. Als es hell wurde, enthüllte sich erneut eine tolle Aussicht. Oben angekommen, wollten wir alle nur noch eins: Endlich frühstücken! IMG_9002

Auf dem Rückweg gab es noch einen spektakulären Blick auf den Beginn des Colca Canyons und die Pre-Inca-Terrassen.

IMG_9035In Chivay fand eine große Feier zum Geburtstag der Provinz statt. Die Frauen hatten sich mit ihren schönsten und aufwendigsten Kleidern zurecht gemacht. Die Kinder präsentierten stolz ihre Schuluniform. Es gab eine große bunte Parade, an der anscheinend die ganze Stadt teilnahm.

Den Inka auf der Spur

IMG_8546Machu Picchu ist nicht die größte und war auch nie die bedeutendste Stadt der Inka. Die wunderschöne Lage der Ruinenstadt macht ihren Reiz aus. Die Anlage wurde im 15. Jahrhundert erbaut und erstreckt sich terrassenförmig hoch in den Bergen auf etwa 2400 Metern.

Schon vor dem Sonnenaufgang machten wir uns auf zum Eingang der archäologischen Stätte von Machu Picchu. Nach einer Führung durch die Stadt begann ich mit dem Aufstieg zum Machu Picchu Mountain.IMG_8640 Die Stufen wollten kein Ende nehmen und die Sonne brannte unerbittlich.
Unterwegs lernte ich eine nette Familie aus Florida kennen und IMG_8651machte viele Pausen um mit ihnen zu schwatzen. Wie schon unterwegs bot sich vom Gipfel ein umwerfender Blick auf die Inkastadt.
Gerade als ich den Park verließ, fing es an zu nieseln und leichter Regen begleitete mich beim Abstieg nach Aguas Calientes.IMG_8697

Auf dem Weg nach Machu Picchu

Es gibt viele Möglichkeiten zum Machu Picchu zu gelangen. Ich hab mich für die Spassvariante entschieden, den Jungle Trek. Über 4 Tage gelangte ich mit abwechslungsreichen Aktivitäten zu den Ruinen.
IMG_8430Am ersten Tag fuhren wir mit dem Rad von 4350 Höhenmetern hinab nach Santa Maria auf 1250 Metern. Die Straße führte mitten durch die Nebelschwaden. Der Dunst zog über die Straße in die Schlucht. Wo eben nichts als ein nebelverhangener Abgrund war, enthüllte sich nach wenigen Minuten eine wunderschöne Aussicht. Allmählich lichtete sich der Nebel und es wurde zunehmend wärmer. Es führten einige Wasserläufe über die Straße, die durchquert werden mussten. Eine nette kleine Dusche zwischendurch.

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David & Carmen aus Spanien, Zack aus Kalifornien und ich.

Wir übernachten in der Eco-Lodge, eine kleine Unterkunft mitten im Dschungel. In der Küche liefen ein paar Meerschweinchen herum, die vermutlich früher oder später im Kochtopf landen werden. Beim Frühstück genossen wir die Aussicht auf das grüne Tal und beobachten eine Gruppe von Papageien, die darüber hinweg flogen. Nachdem wir uns mit Achote, einem natürlichen Farbstoff, in Inkamanier angemalt hatten, machten wir uns auf den Weg. Wir folgten einem Incatrail durch den Dschungel, begleitet von vielen bunten Schmetterlingen. Unterwegs säumten Bäume mit Kaffee, Bananen, Avokados und Orangen unseren Weg. Wir pflückten ein paar reife Maracujas und sie schmeckten köstlich.

IMG_8481Den Fluss überquerten wir mehrmals. Zuletzt in einer interssanten Seilbahnkonstruktion und gelangten zu den heißen Quellen bei Santa Theresa.

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Ziplining. Hoch über den Bananenbäumen spannte sich das Drahtseil über den Abgrund. Es war kaum Zeit zum richtig nervös werden, da war ich schon eingeklinkt, Füße hoch, zurücklehnen und los geht’s! Ich sauste durch die Luft, den Fahrtwind im Gesicht, und genau in der Mitte war die Sicht in das Tal und den sich dahinschlängelnden Fluss am schönsten. Ein wenig bremsen und schon bin ich heile auf der anderen Seite angekommen. Beim nächsten Mal sauste ich zusammen mit Zack durch die Luft und zuletzt freihändig in Supermanpose. Was für ein Spass!
IMG_8525Am Nachmittags wanderten wir die Schienen entlang von Hidroeléctrica nach Aguas Calientes. Aus der Ferne konnten wir schon einen kleinen Blick auf Machu Picchu werfen.

Unterwegs in Cusco

IMG_8377Cusco ist eine hübsche Stadt mit Kolonialbauten und Kopfsteinpflaster auf 3300 Höhenmetern. Einst war es der Mittelpunkt des Inkareiches. Da die Ruinen von Machu Picchu so nah sind, ist die Stadt voll mit Touristen. An jeder Ecke sitzen Frauen in traditionellen Kleidern mit Lamababies, die sich gegen Bezahlung fotografieren lassen.

Im Juni finden zahlreiche Feste statt. Beim Corpus Christi Festival werden Figuren von 15 Heiligen und Jungfrauen von verschiedenen Distrikten durch die Straßen zur Kathedrale getragen um dort dem Leib Christi zu begegnen.

IMG_8741IMG_8755Auch die Kindergartenkinder trainierten fleissig für die Folklore-Tanzwettbewerbe. An 3 Tagen tanzten die verschiedenen Altersgruppen um die Plaza de Armas. Dabei sahen einige Tänzer zum Ende ihrer Performance arg mitgenommen aus. In der Mittagshitze, dick eingepackt in den Röcken und Überwürfen, hüpften sie auf der Straße umher. Die Zuschauer drängelten sich auf der Tribüne und schlemmten sich durch die Leckereien der zahlreichen Straßenverkäufer, die süße Getränke, Götterspeise, Churros und Empanadas anboten.

Meinen Geburtstag feierte ich in Gesellschaft von neuen Freunden mit einem leckeren Alpakasteak, Pisco sour und eine Torte gab es auch.  IMG_8412