Streetfood in Bangkok

20141221_085341

Frühstück: Klebreis mit Banane oder Süßkartoffelmuß im Bananenblatt.

20141221_091640

Jackfruit

Nach einer 15stündigen Busfahrt gelangte ich wieder nach Bangkok. Meinen letzten Tag in Südostasien verbrachte ich mit Joy. Sie kommt zwar aus Kanada, hat aber laotische Wurzeln und erwies sich mit ihren Thai-Sprachkenntnissen als ideale Begleitung in Bangkok. Endlich konnte ich bei jedem Strassenstand erfragen was für Leckereien angeboten werden und ohne böse Überraschungen fürchten zu müssen zuschlagen. So vebrachten wir den ganzen Tag mit Schlemmen und Einkaufen in Chinatown und auf dem riesigen Chatuchak Wochenendmarkt.

20141220_195814Abends aßen wir in einem Straßenrestaurant in Chinatown. Nach gedämpftem Fisch und gegrillten Jakobsmuscheln probierte ich ein faszinierendes Dessert. Es bestand aus einer20141220_200404 süßen geeisten Kokossuppe mit verschiedenen Toppings. Joy übersetzte mir zwar die einzelnen Zutaten, aber beim Essen stellten sie sich doch mehrfach als etwas ganz anderes heraus. Am liebsten mochte ich die Wasserkastanien in Sirup, Lotussamen und die Palmenwurzel.

Ab nach Laos

Von Chiang Mai aus buchte ich die Slowboattour nach Luang Prabang.
Zuerst ging es mit dem Minivan nach Chiang Khong. Der Fahrer heizte durch die Berge und schnallte sich nur an, wenn eine Verkehrskontrolle in Sicht war. Wer zu langsam war und den Weg versperrte, wurde mit verschiedenen Melodien weggehupt.
Wir machten einen kurzen Zwischenstopp im Wat Rong Khun in Chiangrai, der aussiehst wie der Palast der Schneekönigin.

image

Das Innere ist in erstaunlich ruhigen Gelbtönen gehalten. Auf dem Wandbild kämpfen Batman, Spiderman, Superman, Elvis, Michael Jackson und der Kungfupanda Seite an Seite, leider darf man dort keine Fotos machen.

Nach einer Übernachtung in Chiang Khong ging es über die Grenze. Schon dort wurden wir mit der laotischen Langsamkeit konfrontiert. Anstellen an dem einen Schalter um Pass und Foto abzugeben, danach wieder anstellen um die Visagebühr zu bezahlen und den Pass abzuholen. Unser Guide hielt eine Rede darüber wichtig es ihm wäre dass wir uns wohl fühlen, eine tolle Zeit in Laos haben und dass er sich um gute Plätze im Slowboat für uns kümmert, danach verkaufte er Reservierungen für Hotelzimmer in Pakbeng … Nun war das Boot aber schon voll als wir ankamen und die anderen Reisenden entnervt, da unsere Gruppe fast 2 Stunden zu spät kam. Die „reservierten“ Plätze gab es gar nicht, da die ausrangierten Bussitze gar nicht nummeriert waren.
In gemächlichem Tempo fuhren wir auf dem Mekong nach Pakbeng.
imageDie Landschaft war schön, änderte sich aber nicht wesentlich. Viel Grün, Wald, Sandbänke, Wasserbüffel, nur einzelne Hütten mit spielenden winkenden Kindern und einfache Holzboote. Es blieb also viel Zeit um die Mitreisenden kennenzulernen und dösend die vorbeiziehenden Hügel zu beobachten.
In Pakbeng traf uns die laotische Gastfreundlichkeit wie ein Schlag ins Gesicht. Der Wagen, der uns zum Guesthouse bringen sollte, nahm nicht alle mit und so hetzte uns ein grantiger Laote mit den Rucksäcken den Hügel hinauf. Mein Fuß und ich fanden das gar nicht witzig. In der Unterkunft ging der Ärger und das Gezicke weiter. Zumindest hat er alle Gäste gleich angemault.

Am nächsten Morgen ging es schon früh los nach Luang Prabang mit einem kleineren, aber nicht weniger lauten Slowboat. Langsam wurde der Mekong breiter, die Felsen höher und die Hütten und Häuser etwas zahlreicher.
Wir kamen überraschend früh in Luang Prabang an, bisher waren die Zeitangaben eher ein grober Anhaltspunkt. Da das Boot 10 Kilometer vor der Stadt anlegte, waren natürlich einige Tuk-Tuks zur Stelle. Hier zeigte sich nun die hoffentlich wahre Gastfreundlichkeit Laos. Es ergab sich eine Mitfahrgelegenheit in die Stadt und der nette Herr lehnte tatsächlich jegliche Bezahlung ab. Leider war in seinem Hotel kein Zimmer mehr frei.

Loy Krathong in Chiang Mai

image

In Thailand wird zum Vollmond im November Loy Krathong gefeiert.
Auf dem Fluss werden kunstvolle Bötchen, die Krathongs ausgesetzt, damit es auch im nächsten Jahr immer genug Wasser zum Leben gibt. Sie bestehen aus dem Stamm des Bananenbaumes und sind mit Bananenblättern und Blüten verziert, bestückt mit einer Kerze und Räucherstäbchen. Manche bestehen auch aus buntem Brotteig oder Eiswaffeln, damit die Fische auch etwas davon haben.
Gefeiert wird über 3 Tage, jeden Abend gibt es eine Parade Richtung Fluss.
imageSobald es dunkel wird, steigen die ersten Himmelslaternen. In diesen Tagen sind die Lichter am Himmel keine Sterne, sondern Laternen, die den Vollmond umschwirren.

In den Wats kann man die Laternen in ruhigerer Atmosphäre steigen lassen als auf der Straße. Als sich eine zögerlich steigende Himmelslaterne am Torbogen mit den anderen Laternen verhedderte, hielten alle Anwesenen im Wat die Luft an, plötzlich war es ganz still. Als die Laterne sich endlich befreite und den Weg nach oben fand, atmeten alle gemeinsam erleichtert auf.
Dazu gibt es überall in der Stadt Feuerwerk, fiese Knaller und auch einige Laternen werden mit Knallern bestückt.
Am dritten Tag ist es so windstill, dass man immer wieder auch die erloschenen ergrauten Laternen vom Himmel fallen sieht. Die Laternenleichen treiben im Wasser neben den Blumenbooten.
Auf der einen Brücke ist der Teufel los, hier tummeln sich die Touristen, neben zahlreichen Ständen, an denen vor allem Snacks und Krathongs angeboten werden. Sie lassen Laternen steigen und Feuerwerk wird gezündet. Auf der nächsten schmaleren Brücke drängeln sich die thailändischen Teenies, hängen rum und machen ununterbrochen Selfies.

Am letzten Tag kann ich auch endlich wieder annähernd anständig laufen, obwohl mein Fuß noch kräftig lila schillert.image

Du fehlst!

Ab heute bin ich allein unterwegs.
Corinna, du fehlst mir jetzt schon!

Bei meinem zweiten Frühstück starrte ich auf die bunte Plastikkollage im Hostel und plante einen ruhigen Tag in Bangkok.

imageUm die Mittagszeit wollte ich es mir im Lumphini Park im Grünen gemütlich machen. Die Wiese und die Frangipanibäume im Blick, trat ich vom Gehweg auf die Straße, aber der Bordstein war dummerweise unerwartet hoch und so knickte mein linker Fuß in eine unphysiologische Richtung. Da mein Knöchel sofort anschwoll, beschloss ich heute ein Krankenhaus zu besichtigen. Das Taxi brachte mich bis zum Eingang, dort wurde ich in einen Rollstuhl gesetzt und von diversen Mitarbeitern durch die Gegend geschoben. Zuerst wurde geklärt ob ich denn bezahlen könne und danach bekam ich einen Patientenausweis mit Foto. Keine 5 Minuten später saß ich beim Orthopäden, der mich nichtmal den Schuh ausziehen lies. Noch schnell zum Röntgen, zum Glück nichts gebrochen und zurück für den Verband. Mit dem Outing als Kollegin konnte ich ihm gerade noch entlocken, dass es wahrscheinlich nur eine Bänderdehnung sei. Mit der vagen Angabe ich solle den Verband für einige Tage tragen, wurde ich auch schon zur Kasse geschoben. Nach weniger als einer Stunde und für schlappe 55 Euro wurde ich entlassen. Am Ausgang fuhren die Taxis wie am Fließband vor, neuer Patient raus, ich rein und zurück ins Hostel auf’s Sofa.

Mehr PINK, bitte!

Thailand ist farbenfroh! Nicht nur Die Straßen, Häuser und die Kleidung, sondern oft erstrahlen auch die Lebensmittel in kreischend bunten Farbtönen. Wobei diese für das europäische Auge mal mehr und mal weniger appetitlich daherkommen…

SAM_2729SAM_2722Bei unserem Kochkurs in Chiang Mai haben wir das beliebte Dessert Mango mit Klebreis in pink gekocht. Den Reis haben wir mit der pinken Drachenfrucht eingefärbt. Mmh, lecker!

wpid-2014-10-24_23.23.19.jpgIn unserem Hotel in Ayutthaya probierten wir uns durch die Cocktailkarte. Links der Singapore Sling, rechts der Pink Lady. Die schmeckten mindestens so süß wie sie aussehen.SAM_2736

Auf dem Floating Market in Ayutthaya gab es bunte Hefeklöße in den verschiedensten Designs. Wir probierten eine Grinsekatze und waren doch sehr überrascht über die unerwartete Fleischfüllung.

In Bangkok gibt es pinke Taxis!IMG_1404

Back to Bangkok

Morgens checkten wir in den 6er Schlafsaal ein und zum Sonnenuntergang genießen wir außergewöhnliche Cocktails über den Dächern von Bangkok, die soviel kosten wie unser teuerstes Zimmer oder 6 Nächte im Baumhaus. Aber allein der Ausblick ist es wert.

imageIch hätte nicht gedacht dass wir es durchhalten würden den ganzen Tag in Chinatown zu verbringen. Wir liefen von einem Markt in den anderen und waren immer wieder erschlagen von den unterschiedlichsten Düften, dem Glitzer und dem Kitsch. Hier ist soviel Kitsch auf einem riesigen Haufen zusammengedrängt, dass er sich von selbst vermehren könnte. Durch die engen Gassen drängelte immer wieder ein Motorrad oder ein Essenswagen beladen mit Fritiertem und brodelndem Fett. Ein ganzer Block war Handyhüllen gewidmet, je größer desto besser. Es gab die verschiedensten Lebensmittel, wobei ein Großteil nicht identifizierbar war. Neben Obst und Tee gab es getrocknete Schweinsköpfe und Fisch in diversen Variationen.  Zwischendurch waren wir im indischen Viertel bei den schönen Stoffen und noch mehr Kitsch.
Abends verwandelt sich Chinatown in eine riesige bunte Fressmeile. Die Straßen sind gesäumt von Ständen und Tischen im Licht der zahlreichen Leuchtreklamen.

Am Ende des Tages saßen wir auf der Terrasse eines Restaurants mit Bier und Pommes, diesen Kontrast brauchten wir einfach nach sovielen Eindrücken, und beobachten wie unten auf dem Markt Push-ups für die Oberweite und den Po an den „Mann“ gebracht werden. Für Beschallung sorgt neben Livemusik die Straße und die sich ständig wiederholende Durchsage der Lotterie.

Trauminsel gefunden!

image

Was soll ich dazu noch sagen? Das ist der Blick aus unserer Bambushütte.
Bei der Inseltour haben wir neben einer versteckten Lagune, die nur schwimmend durch eine Höhle erreichbar ist, auch Ko Ngai (oder auch Ko Hai) entdeckt und beschlossen dort hinzufahren. Neben den vielen Ausflüglern ist es hier noch ziemlich ruhig.
Der Weg dahin war auch nicht ganz einfach. Der nette Typ, der uns zum Pier gefahren hat, entpuppte sich als Taxifahrer und hätte mich fast vom Pier geschubst. Danach fanden wir aber einen netten Kapitän, der uns auf die Insel gebracht hat.
imageZur Belohnung fanden wir unsere Hütte direkt am Strand. In unserem Lieblingsrestaurant gab es den besten gebratenen Reis mit Meeresfrüchten in einer Ananas gebacken und wir freuten uns wie Kinder, als die Cocktails ans Handtuch serviert wurden.
Die anstrengendste Unternehmung auf der Insel war eine Wanderung in ein etwas abgelegeneres Resort. Statt eines kleinen Spazierganges wurde es doch eine holprige Dschungelwanderung über Geröll, am Abhang auf und ab, zum Glück waren noch ein paar Thais unterwegs, die mir den Weg zeigten.
In diesem Inselparadies hätten wir noch sehr viel länger bleiben können…

Reif für die Insel

imagePünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir auf Ko Lanta an und zogen ins Chillouse ein.

Eigentlich hatten wir nicht vor ganz so einfach zu wohnen, aber wir wurden so lieb aufgenommen, dass wir uns auch mit dem Schlafsaal anfreundeten.
Jetzt wohnen wir also in einem gemütlichen Baumhaus 2 Minuten von Strand, im Monkey Schlafsaal und genießen das Inselleben.

Ab in den Süden, nach Krabi

In Krabi gibt es einen Tigertempel, dort leben die Mönche in Höhlen und früher gab es in einer der Höhlen auch einen Tiger. Nach einem anstrengenden Aufstieg über 1237 Stufen erreichten wir den Tempel mit einem wunderschönen Ausblick.

imageUnterwegs saßen uns kleine Äffchen im Weg, die meisten beäugten uns genauso neugierig wie wir sie.
Obwohl wir vom Treppensteigen reichlich geschafft waren, streiften wir noch ein wenig durch den Dschungel und suchten die Höhlen. Wir fanden so einige kleine Hütten, die teilweise in die Felswand integriert waren, einen bunten Buddha vor einer bemalten Felswand und nebenan die improvisierte Küchenzeile mit einer Menge Krimskrams und meheren Mikrowellen.

Ayutthaya

IMG_0980.JPGNach einer erstaunlich bequemen Nacht im Nachtbus landeten wir in der alten Hauptstadt Thailands, in Ayutthaya. Trotz der glühenden Hitze besichtigten wir die wichtigsten Wats. Den Palast mit den drei Chedis unter denen die Asche verschiedener Könige liegt.
Den Wat Mahatat mit dem Buddha unter dem Bodhibaum.
Und den großen liegenden Buddha, dem gerade der Kopf geschrubbt wurde.
Vor der Weiterfahrt nach Krabi besuchten wir den Floating Market. Hier gab es eine große Auswahl an den verschiedensten Gerichten und Souvenirs.